Ein Unternehmensjubiläum wirkt nach außen oft wie ein einzelner Höhepunkt. Intern ist es jedoch ein Projekt mit vielen Abhängigkeiten, Entscheidungen und Schnittstellen. Genau deshalb hilft ein realistischer Zeitplan. Wer das Jubiläum über zwölf Monate hinweg sauber vorbereitet, schafft nicht nur mehr Qualität, sondern auch mehr Ruhe im gesamten Prozess. Statt von To-do zu To-do zu springen, entsteht ein strukturiertes Vorgehen mit klaren Phasen. Wenn Sie ein Unternehmensjubiläum planen, sollten Sie so früh wie möglich damit anfangen.
DIE GUTE NACHRICHT
Ein Jahresvorlauf ist für viele Unternehmen ideal. Er gibt genug Zeit, um Strategie, Kommunikation, Gestaltung, Aktivierung und Umsetzung sinnvoll miteinander zu verbinden. Die weniger gute Nachricht: Zwölf Monate klingen lange, vergehen in der Praxis aber sehr schnell – vor allem dann, wenn interne Abstimmungen, Freigaben, Budgets und Tagesgeschäft dazukommen.
Gerade in der frühen Planungsphase lohnt es sich, erfahrene Unterstützung hinzuzuziehen. Die Jubiläumsmacher, das Joint Venture von Lach Communication und HAPPY Marketing Solutions, helfen Ihnen dabei, Ihr Jubiläum strategisch aufzusetzen, relevante Ziele zu definieren und die richtigen Maßnahmen frühzeitig auf den Weg zu bringen.
12 Monate vorher…
… sollte die strategische Grundsatzphase beginnen. In dieser Phase geht es nicht um Detailmaßnahmen, sondern um den Kern des Projekts. Was soll das Jubiläum leisten? Welche Zielgruppen sind relevant? Welche Formate kommen grundsätzlich in Frage? Wer verantwortet das Projekt intern? Wie hoch ist der Budgetrahmen? Gibt es bereits feste Termine oder sensible Zeitfenster? Diese frühe Klärung ist entscheidend, weil spätere Maßnahmen nur dann stimmig werden, wenn das Fundament trägt.
10 bis 11 Monate vorher…
… beginnt die konzeptionelle Verdichtung. Jetzt sollten die Leitidee, die Jubiläumsstory und die grobe Kommunikationsarchitektur entstehen. Soll das Jubiläum eher emotional, zukunftsgerichtet, historisch oder aktivierend erzählt werden? Welche Rolle spielen Event, Branding, interne Kommunikation, Pressearbeit oder Kampagnen? In dieser Phase werden die Weichen für alles gestellt, was später sichtbar wird.
9 Monate vorher…
… lohnt sich der Einstieg in die visuelle und inhaltliche Entwicklung. Jubiläumslogo, Gestaltungssystem, Claims, erste Textlinien und mögliche Content-Formate sollten jetzt konkret werden. Gleichzeitig ist dies oft der richtige Zeitpunkt, um zentrale Dienstleister einzubinden oder bestehende Partner auf das Projekt auszurichten. Wer ein Event plant, sollte spätestens jetzt auch die Location-Frage verbindlich angehen.
8 Monate vorher…
… rückt die Maßnahmenplanung stärker in den Vordergrund. Welche Bausteine gehören verbindlich ins Jubiläum? Gibt es eine Microsite, eine Kampagne, interne Formate, Jubiläumsprodukte, eine Ausstellung, ein Gewinnspiel, Sondereditionen oder eine Veranstaltungsstrecke? Jetzt sollten aus Ideen konkrete Projektmodule werden. Auch Zuständigkeiten müssen nun operationalisiert werden.
6 bis 7 Monate vorher…
… beginnt die produktive Umsetzungsphase. Texte werden ausgearbeitet, Designelemente finalisiert, erste Produktionen angestoßen, technische Themen geklärt, eventuelle Promotions aufgebaut und Kommunikationsmaterialien vorbereitet. Gerade in dieser Phase wird sichtbar, ob der bisherige Plan realistisch war. Gute Projektführung verhindert nun, dass sich zu viele Dinge parallel aufstauen.
5 Monate vorher…
… sollten interne Kommunikation und Aktivierung in eine konkrete Vorbereitungslogik übergehen. Wann werden Mitarbeitende informiert? Wie werden Führungskräfte eingebunden? Gibt es interne Auftaktmomente? Werden historische Inhalte, Interviews oder O-Töne gesammelt? Wer das Jubiläum intern mittragen soll, darf nicht erst kurz vor dem eigentlichen Anlass davon erfahren.
4 Monate vorher…
… startet idealerweise die äußere Sichtbarkeit. Das kann mit einem ersten Kommunikationssignal, einer Landingpage, einer Save-the-Date-Logik, einem Teaser oder einer kontrollierten Vorankündigung beginnen. Nicht jedes Unternehmen muss so früh nach außen gehen, aber viele profitieren von einer gestaffelten Dramaturgie statt von einer einmaligen Kommunikation am Stichtag.
3 Monate vorher…
… wird es verdichtet. Produktionen laufen, Einladungen gehen raus, Eventplanung wird konkret, Medieninhalte werden finalisiert, technische Systeme getestet und Kommunikationsabläufe abgestimmt. Gerade hier zeigt sich, wie wertvoll gute Vorarbeit war. Wer jetzt noch Grundsatzfragen diskutiert, gerät schnell unter Druck.
2 Monate vorher…
… sollte vor allem Feinschliff auf der Agenda stehen. Programme, Reden, Ablaufdetails, Drucksachen, Mailingstrecken, interne Briefings, Social Assets oder Eventregie müssen jetzt zusammengeführt werden. Die operative Vorbereitung hat Hochphase, strategische Richtungswechsel sollten nun möglichst vermieden werden.
1 Monat vorher…
… beginnt die heiße Phase. Alles, was jetzt noch offen ist, wird sofort spürbar. Deshalb geht es nun um Präzision, Abstimmung und Risikomanagement. Wer übernimmt am Tag X welche Rolle? Welche Notfallpläne gibt es? Sind alle Daten, Texte, Timings, technischen Abhängigkeiten und Ansprechpartner klar? Gute Jubiläumsplanung zeigt sich jetzt in der Entspanntheit der letzten Wochen.
NACH DEM JUBILÄUM ENDET DER ZEITPLAN NICHT.
Ein professionell geplantes Jubiläum denkt immer die Nachbereitung mit. Inhalte müssen verlängert, Kontakte gepflegt, Learnings dokumentiert und Materialien weiterverwendet werden. Gerade Employer Branding, Vertrieb und Content-Marketing profitieren davon, wenn das Jubiläum nicht als abgeschlossener Event, sondern als Kommunikationsphase verstanden wird.
Ein 12-Monats-Plan ist deshalb weit mehr als ein Kalender. Er ist ein Steuerungsinstrument. Er schafft Klarheit darüber, was wann entschieden, entwickelt und umgesetzt werden muss. Vor allem aber schützt er Unternehmen vor dem größten Risiko in Jubiläumsprojekten: dem Irrglauben, man könne „später immer noch konkret werden“.
Sie möchten Ihr Jubiläum mit einem realistischen Zeitplan statt mit Bauchgefühl vorbereiten?
Die Jubiläumsmacher unterstützen Sie dabei, Ihr Projekt in klare Phasen, Meilensteine und Verantwortlichkeiten zu übersetzen. Sprechen Sie mit uns, wenn Sie Ihr Jubiläum strukturiert über 12 Monate aufsetzen möchten.
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